Braunschweig, der 16.06.2026. Gruppe Die FRAKTION.BS hat einen Antrag zur Entwicklung eines „Zombie-Resilienzplans Braunschweig (ZRP-BS)“ in den Rat eingebracht. Die Verwaltung soll prüfen, mit welchen Maßnahmen die Stadtgesellschaft widerstandsfähiger gegenüber der Ausbreitung untoter Strukturen gemacht und eine Verdrängung lebendiger Stadtkultur aus öffentlichen Räumen verhindert werden kann.
Vorgesehen sind unter anderem die Einrichtung von „Safe Zones“ in städtischen Einrichtungen wie Bibliotheken, Museen oder der Volkshochschule, die Förderung zivilgesellschaftlicher Widerstandsfähigkeit sowie Aufklärungsangebote für den Umgang mit schlurfenden Bedrohungslagen. Hierfür sollen ebenso geeignete Werkzeuge zur Aufklärung der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden, insbesondere Geschichtsbücher sowie das Grundgesetz. Weiterhin sollten einschlägige Werke wie „The White Zombie“, „Die Nacht der lebenden Toten“, „World War Z“, „Dead Snow“, „The Walking Dead“, „28 Days Later“ etc. der Bevölkerung zugänglich gemacht werden.
Darüber hinaus soll die Verwaltung prüfen, ob ein regelmäßiger „Braunschweiger Zombie-Index“ geeignet ist, gesellschaftliche Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen.
„Die meisten Menschen glauben, sie seien sicher vor einer Zombie-Apokalypse. Dabei begegnen uns ihre Symptome längst im Alltag“, erklärt Michaline Saxel, Zombieexpertin von Die FRAKTION.BS. „Wo Menschenfeindlichkeit zunimmt, Empathie schwindet und reflexhaftes Mitlaufen kritisches Denken ersetzt, sollten die Alarmglocken läuten. Und wenn selbst Brandmauern nicht mehr zombiefest sind, wird es höchste Zeit zu handeln.“
Hintergrund des Antrags ist die zunehmende Verbreitung menschenfeindlicher Ideologien, von Wut-Infektionen und zombiehaften Gruppendynamiken. Diese äußern sich unter anderem in Entmenschlichung, wachsender Faktenresistenz und fortwährenden Versuchen, weitere Menschen zu verschlingen.
Nach Auffassung von Die FRAKTION.BS braucht es gerade in solchen Situationen eine starke demokratische Kultur und eine aktive Zivilgesellschaft. Der vorgeschlagene Zombie-Resilienzplan soll deshalb nicht nur auf akute Bedrohungen reagieren, sondern auch die langfristige Widerstandsfähigkeit der Stadtgesellschaft stärken.
„Die wichtigste Regel im Umgang mit Zombies lautet seit Jahrzehnten: Nicht mitlaufen“, so Saxel. „Wir halten das auch kommunalpolitisch für einen ausgesprochen vernünftigen Ansatz.“
Über den Antrag wird der Rat der Stadt Braunschweig in der nächsten Ratssitzung am 30. Juni beraten.
Hier findet ihr unseren Antrag:
