Welche Gesellschaften halten Sozialwohnungen vor?

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Sachverhalt:

Das Wohnraumversorgungskonzept 2023 (23-22025) gibt detailliert Auskunft über die Entwicklung des Wohnungsbestandes in Braunschweig. So heißt es dort: „Gemäß städtischer Statistik ist der Bestand seit 2012 um vier Prozent auf rd. 147.100 Wohnungen angestiegen.“ Die Zahl bezieht sich auf das Jahr 2021. Die städtische Nibelungen-Wohnbau GmbH hält davon rund 7.500 Wohnungen (5%), die Baugenossenschaft Wiederaufbau eG. 5.000 Wohnungen (3,4%) und die Braunschweiger Baugenossenschaft eG 6.500 Wohnungen (4,4%). Zusammen sind das 12,8% des Braunschweiger Wohnungsbestandes.

Zu den öffentlich geförderten Wohnungen heißt es im Wohnraumversorgungskonzept: „Von den insgesamt rd. 3.050 preisgebundenen Mietwohnungsbestandes im Jahr 2021 befinden sich rd. 30 Prozent im Eigentum des kommunalen Wohnungsunternehmens Nibelungen Wohnbau GmbH. Hinzu kommen weitere wesentliche preisgebundene Bestände, insbesondere bei den Genossenschaften Braunschweiger Baugenossenschaft eG und Baugenossenschaft Wiederaufbau eG.“

Dadurch wird klar, dass unsere Niwo mit einem Anteil von 5% am Gesamtwohnungsmarkt rund 30% der gebundenen Wohnungen vorhält. Die beiden Genossenschaften werden zwar erwähnt, unklar ist aber, was unter „wesentliche Bestände“ zu verstehen ist. Gänzlich unbekannt ist, ob die „restlichen“ 87,2% der Braunschweiger Wohnungseigentümer sich überhaupt in diesem Bereich beteiligen.

Vor diesem Hintergrund wird die Verwaltung gefragt:

  1. Wie viele preisgebundene Wohnungen haben die Genossenschaften Braunschweiger Baugenossenschaft eG und Baugenossenschaft Wiederaufbau eG im Jahr 2021 jeweils vorgehalten?
  2. Welche Gesellschaften/Eigentümer haben im Jahr 2021 weitere preisgebundene Wohnungen vorgehalten?
  3. Wie viele preisgebundene Wohnungen entfielen dabei auf die einzelnen Gesellschaften/Eigentümer? 

Siehe auch unsere Pressemitteilung

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